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Fersensporn

Ein Fersensporn ist eine Erkrankung, die den Ansatz der Plantarfaszie betrifft.

Dieser Ansatz befindet sich am hinteren medialen Fersenbeinhöcker, also etwas zur Innenseite der Ferse hin. Die Plantarfaszie ist ein Fasergewebe, das den Vorfuß mit dem Rückfuß verbindet und die Aufgabe hat, das Längsgewölbe des Fußes zu strukturieren und ihm seine gewölbte Form zu verleihen. Unter starker Belastung, beispielsweise durch Übergewicht, intensive körperliche Aktivität oder auch durch Verletzungen und Mikrotraumen, können einige Fasern einreißen, was zu Verkalkung und Entzündung führt. Dieser Mechanismus verursacht die Schmerzen. Die Schmerzen sind beim Gehen sehr stark und können jede aufrechte körperliche Aktivität beeinträchtigen. Die Schmerzen können auch im Liegen anhalten. Die Dauer der Symptome kann von Person zu Person sehr unterschiedlich sein. Dennoch heilt der Fersensporn von selbst aus und die Schmerzen verschwinden, eine Prognose ist jedoch nicht möglich. Ein Fersensporn wird durch eine Röntgenaufnahme des Fußes bestätigt. Er ist deutlich sichtbar und ähnelt einem Rosenstachel. In manchen Fällen, insbesondere im Frühstadium, ist er jedoch trotz seiner Anwesenheit auf dem Röntgenbild nicht erkennbar.

 

Nun zur Abgrenzung zwischen Fersensporn und Plantarfasziitis:

 

- Der Schmerz tritt am selben Ort auf, nämlich am Ansatz der Plantarfaszie am Fersenbein.

 

- Die Schmerzintensität ist vergleichbar.

 

- Die Ursachen können dieselben sein.

 

- Allerdings bildet nur ein Fersensporn eine Exostose (2).

Wir haben soeben gesehen, wo sich der Fersensporn befindet; es ist eine Konstante, die sich immer auf denselben knöchernen anatomischen Punkt bezieht. Deshalb können wir EPITAL-Einlagen für Fersensporn anbieten, die Schmerzen lindern, ohne dass eine Untersuchung wie Palpation erforderlich ist. Dieser anatomische Punkt ist proportional zur Schuhgröße. Daher wissen wir genau, wo sich der Fersensporn bei jeder Schuhgröße befindet. Es ist wichtig, die Ursache – den Fersensporn – nicht mit den Folgen – den ausstrahlenden Schmerzen – zu verwechseln. Um die Schmerzen zu lindern, wird über dem Sporn eine Aussparung geschaffen, die das Körpergewicht von diesem Bereich nimmt. Diese Aussparung wird in die Unterseite der Einlegesohle eingearbeitet, ohne sie vollständig zu öffnen, um die Integrität der orthopädischen Auflagefläche zu erhalten. Wichtig ist auch, den Fuß auf einer anatomisch geformten Unterlage mit Fußgewölbeunterstützung ruhen zu lassen, um die Plantarfaszie zu entspannen und den Druck des Körpergewichts durch die vergrößerte Auflagefläche zu verteilen. EPITAL-Einlegesohlen sind keine Fersenpolster, sondern Halbeinlegesohlen; dieser Unterschied ist wesentlich. Sie sind originell und innovativ, da sie aus maßgefertigten, einteiligen Einlegesohlen aus weichem Schaumstoff mit unterschiedlichen Dichten bestehen, die auf das individuelle Gewicht abgestimmt sind. Zudem bieten sie die Möglichkeit, die Einlegesohle unter dem rechten, dem linken oder beiden Füßen ausschneiden zu lassen. Die Linderung tritt in der Regel nach wenigen Tagen ein. Es ist wichtig zu wissen, dass entzündliche Schmerzen schnell auftreten und sehr langsam abklingen können. Daher müssen EPITAL Einlegesohlen täglich getragen werden, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Nach der vollständigen Genesung, die einige Zeit in Anspruch nehmen kann, empfehlen wir, die Einlegesohlen noch einige Wochen weiter zu tragen, um den Heilungsprozess zu stabilisieren.

 

(1) Entzündung des Sehnen- oder Bänderansatzes am Knochen

(2) Knochensporn

Siehe orthopädische Einlagen

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